Unser Angebot für ängstliche und unsichere Hunde

Resozialisierung im Hundezentrum Aschaffenburg

Im Alltag wird es oft immer schwieriger, passende Hundekumpels zu finden – zu wenig Zeit und Gelegenheit oder die Örtlichkeiten lassen es nicht zu, die Hunde gefahrlos laufen zu lassen.

Viele Hunde, die etwas speziellere Voraussetzungen mitbringen, sind auch auf der normalen Hundewiese nicht glücklich – sie brauchen einfach ein besseres und besonderes Umfeld. Das können wir Ihnen bieten!

Ein paar grundsätzliche Überlegungen vorab:

Hunde untereinander haben kein Interesse oder keine Vorstellung davon, sich gegenseitig zu therapieren, auch wenn dies immer wieder gerne behauptet wird. Dies ist eine etwas rosarot gefärbte Vorstellung vom Hund als „besseren Menschen“, die dem Hund als unglaublich vielfältigen, sozialen Lebewesen nicht gerecht wird. Hunde können unglaublich viel. Sie werden mit solchen Vorstellungen überfrachtet und auch allzu oft überfordert.


Hunde sind aber unerlässliche Partner dabei, wenn es darum geht, anderen Hunden zu helfen, wieder angemessenes Sozialverhalten zu lernen oder Angst zu überwinden. Dabei gilt es, beide Seiten zu sc

hützen und zu Ihrem Recht kommen zu lassen. Keinesfalls kann man Hunde mit Problemen oder Defiziten einfach „zusammenwerfen“ und machen lassen. Dies wird für alle oder zumindest einige Beteiligte nicht schön oder zumindest mit schlechten Lernerfahrungen enden.

Seit vielen Jahren haben wir sorgfältig zusammengesetzte und geleitete Spiel- und Raufergruppen dazu genutzt. Diese waren ein hervorragendes Instrument, um vielen Hunden wieder die richtige Art und Weise zu zeigen, mit anderen Hunden zu kommunizieren. Seit einigen Jahren nun haben wir mit der Hundetagesstätte eine noch viel bessere Möglichkeit: Mehr Hunde und vor allem – mehr Zeit!

Raufer und Rüpel in der Huta

Je nach Problematik und Grad der Aggression kann der „Raufer“ die Huta nur mit begleitendem Unterricht besuchen. Auch hier gilt wieder die Wichtigkeit der Zusammenstellung der Gruppe. Es ist nicht damit gedient, dass der Hund „einfach mal richtig eine drüberkriegt“ von einem anderen Hund. Dies würde nur dazu führen, dass er sich in Zukunft seine Gegner besse

r aussucht. Er soll ja lernen, besser zu kommunzieren und nicht gleich draufzuhauen.

Die notwendigen Schritte hierfür lassen sich nicht einfach so beschreiben, da sie sehr individuell ausgearbeitet werden müssen. Wichtig ist ebenfalls der Zeitfaktor, die Zusammenstellung der Gruppe, der passenden Hunde und der Trainer, der dem Hund klar kommunizieren kann, welches Verhalten erlaubt ist und welches nicht. Ein evtl. notwendiger Maulkorb muss vorher angepasst und so auftrainiert werden, dass er den Hund nicht stört.
Wir haben genügend Hunde in der Huta, die klar und sauber kommunizieren und auch bei unangemessener Kommunikation nicht gleich in eine Rauferei einsteigen – eine wichtige Erfahrung für den Raufer, an der er lernen kann. Wir haben schon viele „Maulkorbträger“ integriert, die wieder lernen durften, angemessen zu kommunizieren und mit anderen Hunden in der Gruppe zu laufen -und! zu hören, wenn der Mensch sagt, es reicht jetzt.
Auch dies kostet Zeit, sehr viel Wissen in Punkto Hundetraining und kann je nach Schwere der Problematik u.U. nicht mit dem normalen Huta-Tagessatz ausgeglichen werden. Da die „schweren Jungs und Mädchen“ aber sowieso nur mit begleitetem Einzelunterricht die Huta besuchen können, wird dies individuell mit der Trainerin abgesprochen.
All dies wäre in einer Spielstunde schlicht und ergreifend aufgrund der Kürze der Zeit und aufgrund des Mangels an passenden Kommunikationspartnern schwer möglich.

Hier kommt unsere Hundetagesstätte ins Spiel: Vorab buchen Sie einen Kennenlerntag, damit Sie, Ihr Hund uns und wir Ihren Hund kennen lernen können. Danach besprechen wir gemeinsam, ob und wie oft ein Besuch sinnvoll ist. Infos über Preise etc. erhalten Sie gerne bei uns oder unter www.huta-aschaffenburg.de

Vereinbarung eines Kennenlerntages unter 06021-20156.